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WETTBEWERB NEUBAU TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN, FAKULTÄT MASCHINENBAU

Die Planung des Universitätsgebäudes für Maschinenbau an den Aspanggründen erfolgte auf Grund eines Gesamtösterreichischen Wettbewerbes bei dem das Projekt des Atelier 4 einstimmig mit dem 1.Preis ausgelobt wurde.
Das Grundstück Aspanggründe liegt südöstlich des Stadtkerns und ist gekennzeichnet durch die Lage am Abhang der Arsenalterrasse die gegen Norden 9 m abfällt.
Ziel des Entwurfes war es auf die vorhandenen Stadträumlichen Strukturen zu reagieren, d.h. insbesondere die Aufnahme des gekrümmten Gürtelverlaufs und Planung einer belebten Erschliessungsachse entlang des Gürtels Die verglaste 4 geschossige Passage dient gleichzeitig auch als Abschirmung gegen Lärmemissionen des Gürtels, mit ca. 100.000 Fahrten/Tag. Die Passage als Erschliessungsachse verbindet die kammartig geplanten Institutstrakte und ist gleichzeitig als Verbindungselement zu den beiden getrennten Bezirksteilen zu sehen.
In den trichterförmigen Aufweitungen der Passage im Osten und Westen sind Einrichtungen des täglichen Bedarfes wie Läden, Restaurants, Bankfiliale, etc., untergebracht und beseitigen für die angrenzende Bevölkerung Fehlbestände dieser infrastrukturellen Einrichtungen, d.h. Universität als offene Universität konzipiert, was die Akzeptanz sicher erhöhen wird.
Der Haupteingang befindet sich im winkelförmigen Bauteil der zur Blockbebauung des Fasanviertels vermittelt. Ein grosszügiger Universitätsvorplatz ist dem Haupteingang an der Adolf Blamauer-Gasse vorgelagert. Hier sind die allgemeinen Bereiche der Uni (Bibliothek, Mensa, Dekanat) untergebracht. Das Audi Max, dass auch als Veranstaltungszentrum genutzt wird, ist als eigenes Baukörperelement ausgebildet.
Zwischen den Institutstrakten sind die Hörsäle situiert und die terrassierten Innenhöfe sind übergrünt zur Verbesserung des Kleinklimas im dicht bebautem Stadtbereich. Ein brückenartiges Dachgeschoss mit Zeichensälen und CAD-Arbeitsplätzen verbindet gleichsam die einzelnen Elemente.
Die Werkhallen sind unter Ausnutzung der topographischen Gegebenheit ebenerdig unter den Institutstrakten und als zeilenartiger Baukörper entlang des Arsenalweges geplant und von diesem erschlossen. Der Innenbereich ist als begrünter Freibereich konzipiert.
Die Gebäudehöhe entlang des Gürtels ist die Bauklasse IV mit 21 m Höhe entlang der Landstrasser Hauptstrasse, die Bauklasse III mit 16 m Höhe in Abstimmung mit der Höhe des Wildganshofes.
Abschliessend kann gesagt werden, dass die Universität durch ihre besondere Ausformung und funktionale Gliederung als offene Universität konzipiert ist, und als verbindendes Element zwischen den beiden isolierten Bezirksteilen vermittelt.
Eine Aufwertung des Gebietes in städtebaulicher und funktionaler Hinsicht wird jedenfalls angestrebt.

Statistik
Bebaute Fläche ......ca. ..35.000 m2
Bruttogrundfläche .....ca .127.000 m2
Bruttorauminhalt........ca   680.000 m3
davon unter Terrain......ca   240.000 m3
davon über Terrain.......420.000   m3
Anzahl d. Geschosse.........8
davon
Untergeschosse............3

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