"CASTOR und POLLUX"
Interpretation der städtebaulichen Struktur durch Ausbildung zweier signifikanter, ungleich langer 6-geschossiger Bürohausscheiben, die über einer 3-geschossigen Sockelzone schweben.
Verknüpfung dieser Zwillingsbaukörper durch einen darübergelegten transparenten seitlich auskragenden Querriegel als gläserner Erholungs- und Aussichtsbereich, ohne den Durchblick von der Vorgartenstrasse zum Trabrennplatz zu behindern.
Durchbewegung der Sockelzone im Erdgeschoss in Ost-West-Richtung mit einer Mall zur Erschliessung der angelagerten Geschäfts- und Gastronomiebereiche, sowie des Ärztezentrums im 1. Stock ( Zugang von der Mall) . Orientierung und Öffnung zum Vorplatz Trabrennstrasse mit U-Bahnstation.
Gestalterisches Konzept:
Dynamisierung der Bürohausscheiben durch jeweilige Schrägstellung der Süd- und Nordfronten.
Mäanderartige Fassadengestaltung erzeugt eine eigenständige Identität
Hohe Signifikanz durch den schwebenden gläsernen Recreation- und Aussichtsbereich, durch unterschiedliche Lichteffekte hohe Wahrnehmungsqualität in der Nacht
Begründung des Ausbaurasters von 1,35 m:
Die Trennwandanschlussmöglichkeit in jeder Achse ergibt somit ein Ausbaufeld von 1,30 m. das kleinste Büro (1 Arbeitspl. einfach belegt) ist somit 2,60 m breit. (Platzbedarf für Schreibtisch 100 cm + Platz für Bürosessel und Bewegungsraum mind. 110 cm, Ordnerschrank mind. 45 -60 cm, ergibt mind. 255 cm. Raumbreite. Gemäss Arbeitnehmerschutz ist für den 1. Arbeitsplatz 8 m2, für jeden weiteren Apl. je 5 m2 an Bodenfläche erforderlich, darüber hinaus ist für jeden Arbeitnehmer im Bereich des Arbeitsplatzes mind. 2 m2 freier, unverstellter Bewegungsraum vorgeschrieben, wodurch sich ebenfalls eine Raummindestgrösse für einen Einzelarbeitsplatz unter der Berücksichtigung der Möblierung von ca. 10 m2 , bei 2 Arbeitsplätzen 14-15 m2, herleitet.