Städtebauliches Konzept.
Das Planungsgebiet wird einerseits durch die Anbindung an das Areal der Wiener Messe und dem neuen Verkehrsknoten U2 Trabrennstrasse und anderseits durch das weitläufige Sport-, Erholungs-, und Entertainmentgebiet des grünen Praters charakterisiert.
Der logische Standort des Hochhauses an der nordöstlichen Ecke, direkt an der U- Bahnstation bildet somit das Tor zum gesamten Planungsgebiet. Von hier verteilt sich alles, hier laufen "die Fäden" wieder zusammen.
Diesen Schwerpunkt aufnehmend wurde ein Hochhaus konzipiert, das einladend eine Achse von der U-Bahnstation aufnimmt und durch seine Schrägstellung in das Gebiet weist, also gleichsam den "Faden der Kommunikation" aufnimmt. Betont wird dies noch durch eine optionale Brückenverbindung von der U-Bahnstation die quasi den Sockelbereich des Hochhauses durchsticht und aufzeigt, dass es dahinter noch etwas gibt.
Das Hochhaus selbst mit seinen zwei in ihrer Längsrichtung gegenläufig schräg ausgeformten Bürotürmen und dem mittleren Kern bildet durch diese Gestaltungsmassnahme einerseits einen interessanten Blickpunkt vom Hauptzugang, und soll andererseits durch die gegenseitige Verschwenkung das stetige Kommen und Gehen der hier arbeitenden und wohnenden Menschen symbolisieren.
"Hier soll Bewegung und nicht Stillstand sein"
Das Hochhaus:
Die Eingangs und Sockelzone gruppiert sich einerseits um die 3-geschossige Lobby mit Cafe, Geschäften und Dienstleistungsbereich, andererseits schneidet hier die schräg angelegte 2- geschossige Geschäftspassage in den Sockelbaukörper. Durch eine Fussgängerbrücke von der U- Bahn könnte auch die 2. Ebene aufgewertet werden und weitere Verbindungen zu den Bereichen B2 und C2 auftun.
In dieser 2. Ebene befindet sich ein Konferenzbereich, sowie an die Passage angebunden ein Restaurant und weitere Geschäftsflächen. Diese angedachte Widmung kann jedoch ebenso als Bürozone, wie sie in der 3. Ebene dargestellt ist (2. Obergeschoss) genutzt werden.
Der Hochhauskörper erhebt sich über dieser Sockelzone als kompakter, in der Erscheinungsform zweigeteilter Baukörper. Hier gruppieren sich optimal belichtete Büroflächen um einen kompakten Kern. Die optische Schrägstellung der beiden Bauteile wird durch gegenseitig versetzte Schrägen der Stirnflächen erreicht. Die Bürofläche ist so konzipiert das nur ein Brandabschnitt erforderlich ist, was eine optimalen Ausnutzung der Erschliessungs- und Fluchtwegseinrichtungen mit sich bringt. Das Konzept erlaubt Mieterunterteilungen von 1 bis zu 4 Mietern je Geschoss.
Vom natürlich belichteten Aufzugsvorplatz hat man überdies einen Ausblick auf Vorplatz und Donau und man erlebt auch hier die Schrägstellungen der Gebäudekontur. Im obersten Geschoss des niedrigeren Bauteiles ist als sog "Glasvorbau" ein verglastes Sundeck mit Bar oder Cafe situiert und gewährt einen herrlichen Ausblick auf Prater, Stadtzentrum und Donau mit Donaucity. Wie auch eine Freiterrasse auf dem Dach der Sockelzone attraktiveren diese Erholungsspots für Mitarbeiter und Besucher zusätzlich den Bürostandort.