Home........

WOHNHAUSANLAGE Wienerberg City Bauteile C2 + D2,
1100 Wien, Esplanade Wienerberg

Als Teil der Gesamtanlage der Wienerberg City in 1100 Wien erstrecken sie sich die 2 Wohnhäuser entlang der Ost-West gerichteten Esplanade, die eine zentrale Erschliessungsachse des Bebauungsgebietes darstellt.
Die Bauteile C2 und D2, bestehend aus zwei Wohnhäusern, die mit einer zweigeschossigen Verbindungsbrücke miteinander verbunden sind.

Baukörper - Erschliessung - Konstruktion
Entsprechend der vorgeschriebenen Gebäudehöhe (Bauklasse V) werden die Wohnhäuser mit 9 Obergeschossen und einem abgesetzten Penthausgeschoss errichtet. Im Bauteil C2 werden 62 Wohnungen, im Bauteil D2 59 Wohnungen geschaffen. Vom Erdgeschoss bis in den 2. Stock sind mit einer Gesamtfläche von ca. 880m2 Lokal- bzw. Büroräume vorgesehen. In den zwei Tiefgeschossen befinden sich 270 Stellplätze, die auch von Bewohnern der benachbarten Bauteile genutzt werden. Jedes Wohnhaus verfügt über zwei Stiegenhäuser, der Zugang erfolgt von der Esplanade über zweigeschossige Eingangshallen. Mit den nordseitig situierten Stiegenhäusern und Kernbereichen ist eine Zonierung der Baukörper in der Weise möglich, dass die Nasseinheiten in der Mitte zu liegen kommen ("Versorgungszone"). So können Nord-Süd gerichtete Wohnungen in unterschiedlicher Typen- und Grundrisswahl geschaffen werden. Die 1-4 Zimmerwohnungen (Typ A-D) weisen Grössen von ca. 40-130 m2 auf. Allen Wohnungen sind südorientierte, verglaste Veranden vorgelagert, die auch im Fassadenbild markant in Erscheinung treten.

Innere Flexibilität
Durch die Planung sogenannter multifunktional nutzbarer Maisonettewohnungen können sowohl Wohnen und Arbeiten, als auch Generationenwohnungen innerhalb des Grundrisssystems geschaffen werden. Ebenso sind bei diesen Typ   Wohnungen mit Studentengarconieren oder Altenwohnteile innerhalb des Familienverbandes mit eigenen Eingängen möglich, sodass jeder Bewohner seine Privatsphäre beibehalten kann. Dieser Grundriss ermöglicht die unterschiedlichsten Nutzungsanforderungen innerhalb eines Lebenszykluses.
Verglaste Veranden (Loggien) erlauben die nach Süden orientierten privaten Freiräume der Wohnungen länger zu nutzen. Die Veranden sind mit Glasschiebeelemente ausgestattet und bieten als "passives Sonnensystem" zusätzlichen Energieeintrag. Weiters ist diese Zone, besonders im Hinblick auf die exponierte Lage am Wienerberg, ein windgeschützter privater Erholungsraum.

Gemeinschaftliche Freiräume
Die grosse Dichte des Bauplatzes und seiner Umgebung wird durch Freiräume und Gemeinschaftsräume innerhalb der Gebäude kompensiert, z.B. durch Wintergärten, Hobbyräume, zentralem Saunabereich. Zur besseren Integration und Kommunikation der Bewohner der beiden Bauteile verbinden die Gemeinschaftsräume als Brücke den Bauteil C2 mit Bauteil D2.
Wintergarten: Der zweigeschossige Wintergarten, Mittelpunkt des Wohnhauses C2, ist transparent gestaltet mit Durchblick zu Hochhäusern und Esplanade. Den Mietern bietet dieser Raum einen Bewohnertreff, der bei Schlechtwetter und in den kalten Jahreszeiten als überdachter Freiraum genutzt werden kann. Die häufig erwünschte Überwinterung von Kübelpflanzen der Veranden und Terrassen ist mit dieser "Blumengarage" möglich. Während des Urlaubs können die Pflanzen zur nachbarlichen Betreuung eingestellt werden
.
Brücke:
  Die beiden Wohnhäuser sind im 7. und 8. Stock durch einen brückenartigen Verbindungsteil miteinander verbunden. Hier befinden sich eine Gemeinschafts-Saunazone mit grosszügigem verglasten, südorientiertem Ruheraum inklusive Nebenräumen für alle Bewohner. Darüber wird ein grosser Klein- und Krabbelkinder - Spielbereich und einem Müttertreff (Wintergarten), ebenso mit allen Nebenräumen wie Garderoben und Wickelraum, errichtet. Begrünte Dachflächen und Terrassen des obersten Penthausgeschosses schaffen ein für die Bewohner günstiges Mikroklima. Auch wird den Bewohnern der angrenzenden Hochhäuser bei relativ hohem Versiegelungsgrad ein "Grünblick" geboten. Gründächer reduzieren den Abflussbeiwert, sodass bei sommerlichen Platzregen die Kanalisation zeitlich versetzt beansprucht wird.

Ökologische Aspekte
Beide Wohnhäuser werden gemäss dem bauphysikalischen Niedrigenergiestandard errichtet. Neben den schon erwähnten verglasten Veranden, die einen Pufferbereich zwischen Wohnungen und Aussenbereich bilden (mit Einergieeintrag im Winter bei geschlossener Verglasung und Abschattung im Sommer bei geöffneter Verglasung), sind auch Sonnenkollektoren für die Warmwasseraufbereitung vorgesehen.

Statistik:
Bauteil C2........ 62 Wohnungen
Nutzfläche.......... 4428 m2
Bauteil D2.......... 59 Wohnungen
Nutzfläche.......... 4655 m2
Bauzeit:..........2002 - 2004

Hier klicken um das Bild zu vergrößern

en Inhalt von id "haupttabelle"